Abenteuer in der Natur

Ich begrüße Euch herzlich auf meinem Blog. Hier geht es um das Camping. Ich genieße es, mit meiner Familie oder mit Freunden zu campen. Die Abenteuer, die ich erlebe, möchte ich gerne mit Euch teilen. Ein Blog kann ein großartiges Werkzeug sein, um Reisen zu planen, nützliche Tipps zu geben oder zu erhalten, Bewertungen zu lesen und die Menschen hinter der Website wirklich kennen zu lernen. Beim lesen werdet Ihr beeindruckt sein und alles was Ihr lest könnt ihr dann auch umsetzen. Was man beim Campen beachten sollte und wie man sich am besten vorbereitet, erkläre ich Euch genau. Du willst eine Liste für deine Reisevorbereitungen? Auf meinem Blog zum Thema Camping findest du auch das.

Bungalows und ihre Bauweise - eine Betrachtung

Camping Blog

Unter einem Bungalow wird allgemein ein einstöckiges, meist flaches Wohn-, Ferien- oder Sommerhaus verstanden. Sein Hauptmerkmal ist das Wohnen auf einer Ebene. Neben Flachdach-Bungalows gibt es auch welche mit Walmdach, Zeltdach oder mit anderen Dachformen. Manche dieser Bauten sind auch unterkellert, aber weder der Dachraum noch der Kellerraum gelten als eigentlicher Wohnraum sondern dienen als Aufbewahrungs- bzw. Wirtschaftsraum als Raum für die Heizung und ähnliches. 

Der Begriff selbst stammt aus dem Indischen. Bangla oder Bangali bedeutet dort "etwas aus Bengalen". Tatsächlich ließen sich die britischen Kolonial-Herren in Bengalen schon im 18.Jahrhundert Sommersitze bauen, die den flachen Hütten der einheimischen Bevölkerung nachempfunden waren. Sie waren einstöckig, leicht und luftig gebaut und hatten fast immer eine über die gesamte Hausbreite verlaufende breite Veranda. Bald hießen alle Häuser der Europäer in Indien und anderen Teilen Ostasiens Bungalow und die dort so beliebte Form des Hauses fand ihren Weg auch nach Europa und in die USA und Kanada. Auch in Deutschland waren, besonders im 20.Jahrhundert, Bungalows sehr beliebt. Sogar die deutschen Bundeskanzler bewohnten von 1964 bis 1999 den so genannten Kanzler-Bungalow in Bonn. Aber auch heute noch werden die flachen einstöckigen Häuser häufig (wenn auch nicht mehr ganz so oft) gebaut. Es gibt sie mit quadratischer und rechteckiger Grundfläche, aber auch Z- und L-förmig als Winkelbungalow. Gerade in ländlichen Gebieten oder an den Rändern der Großstädte sieht man sie auch oft noch als Neubau. 

Der Bungalow, wie er in der Feriensiedlung "Am Mövenort" am Bakenberg/Rügen zu mieten ist, hat als Haus eine Menge Vorteile. Zum einen ist er barrierearm und alle Räumlichkeiten können stufenlos erreicht werden. Das ist zum Beispiel für ältere Menschen, für gehbehinderte Menschen aber auch für Familien mit kleinen Kindern vorteilhaft. Außerdem können in ihnen die Räume fast immer sehr individuell und auch relativ offen gestaltet werden. Es gibt im Inneren keine tragenden Wände und die Statik eines Obergeschosses spielt logischerweise auch keine Rolle. Oft gibt es große verglaste Fenster-und Türfronten. Durch die Ebenerdigkeit des Wohnraums ist auch die Verbindung von Haus und Garten leichter herstellbar. Trotzdem haben die Bungalows aber auch ein paar Einschränkungen, die sie gerade deswegen attraktiv machen. Zum einen brauchen sie wegen ihrer wesentlich größeren Grundfläche ein viel größeres Baugrundstück als mehrstöckige Häuser, das bedeutet aber auch, dass sie luxuriöser sind. Zum anderen ist das Verhältnis von Wohn- und Außenfläche beim Bungalow ungünstiger als bei mehrgeschossigen Häusern, was bei den heutigen Heizkosten ebenfalls von Bedeutung ist.  Trotzdem gibt es immer noch viele Liebhaber der "Häuser aus Bengalen". Nicht nur als Wohnhaus sondern sehr oft auch als Wochenendhaus oder als großzügiges Gartenhaus zeigen sie ihre Vorteile als perfekt an die Umgebung angepasste und gemütliche Bauten.

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24 Mai 2018